Bernd von der Walge
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Bernd von der Walge

Handout zum Vortrag am 4. Juli 2014 in Bad Homburg

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Auf dem Handout zum Vortrag am 04. Juli 2014 in der StadtBibliothek von Bad Homburg zu Fjodor M. Dostojewskij von Bernd E. Scholz finden sich Angaben zu:
-- Wichtigen historischen Ereignissen von 1853-1878
-- F.M.. Dostojewskij -- der Homburger Spieler -- Einige Quellen und offene Fragen zum Roman "Der Spieler"
-- Ein Verzeichnis der Aufenthaltsorte F.M. Dostojewskijs von Ende März 1860 bis 18. Juli 1871
-- 3 Zeichnungen von W.M. Thackeray und 1 Zeichnung von Gustave Doré
-- Stichpunkte zum Vortrag
-- Auszug aus dem Vorwort einer geplanten Ausgabe der neu übersetzten Briefe Dostojewskijs aus Homburg

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RadioART Essay

“Ich glaube an die Unsterblichkeit der Seele.”

Der russische Dichter Arseni Tarkowski

Von Bernd E. Scholz

 

Arseni Tarkowski war in der Sowjetunion bis 1962, als sein erstes Gedichtbändchen „Vor dem Schnee“ erschien, nur als Versübersetzer bekannt. Immerhin war er da bereits 55 Jahre alt. Heute wird er in eine Reihe mit Russlands größten Dichtern des 20. Jahrhunderts gestellt: mit Osip Mandelstam, Marina Zwetajewa, Boris Pasternak, Anna Achmatowa, Nikolai Sabolozki, Iosif Brodski.

In Westeuropa wurden seine Gedichte in den 70-er und 80-er Jahren durch seinen Sohn, den Filmregisseur Andrej Tarkowski, bekannt gemacht, der sie in seinen Filmen rezitieren ließ – manchmal sogar vom Vater selber ("Stalker", "Der Spiegel", "Nostalghia").

Im Jahr der Katastrophe von Tschernobyl, 1986, verlor der damals 79-jährige Arseni Tarkowski seinen seit 1983 in Westeuropa lebenden Sohn Andrej nach schwerer Tumorerkrankung in Paris. Beide sind bereits zu Legenden geworden, die Lyrik des einen ist ohne die Filme des anderen nicht zu denken und umgekehrt. Was für Filme! Was für eine Lyrik!

Wer ist dieser in der Tradition der russischen, ja der Weltpoesie sicher wandelnde Arseni Tarkowski eigentlich? - Er schien durch die Dichtung des 20. Jahrhunderts so unbeirrt und unbeirrbar zu schreiten wie weiland Jesus Christus über die Wasser des Sees von Galiläa: alles Bedrohliche, das ihn wie viele andere russische Dichter des 20. Jahrhunderts zu verschlingen drohte, wich immer wieder vor ihm zurück.

Bernd E. Scholz: Arseni Tarkowski (Druckfassung)
B.SCHOLZ_Tarkow_SWR_303.pdf
PDF-Dokument [164.8 KB]
Bernd E. Scholz: Der russische Dichter Arseni Tarkowski
Sendung von 2004 (hier im MP3-Format)
BES_Tark_MP3_22613.mp3
MP3-Audiodatei [89.6 MB]

RadioART Essay

"Die Newa hüllt sich in Granit..."

Deutsche in St. Petersburg - Rückgewinnung eines Horizonts

Von Bernd E. Scholz

 

Wie man die deutsche und russische Geschichte auch liest, es gibt einen gemeinsamen Nenner. Die Perspektive, der Horizont, der sich immer wieder beim Gang durch die gemeinsame Geschichte abzeichnet, ist ein europäisches Rußland Hand in Hand mit einem europäischen Deutschland.

An keiner Stadt zeigt sich dies so deutlich wie an St. Petersburg, das im ersten Weltkrieg in Petrograd und 1924 in Leningrad umbenannt wurde, um heute wieder seinen Gründungsnamen zu tragen. Katharina die Große, Gottfried Wilhelm Leibniz, Alexander von Humboldt, Robert und Clara Schumann, Rainer Maria Rilke - all diese Namen und viele andere sind mit St. Petersburg verbunden, und ihre Träger waren St. Petersburg verbunden und sind von dieser Stadt geprägt worden, die mit "der Kais granitenen Gemäuern" immer wieder verheerenden Überschwemmungen und schließlich auch der deutschen Belagerung im Zweiten Weltkrieg standgehalten hat.

Bernd E. Scholz: Deutsche in St. Petersburg
Das Manuskript zur Sendung
B.Scholz_Deutsche_SPb_SWR_504.pdf
PDF-Dokument [478.1 KB]
Bernd E. Scholz: Deutsche in St Petersburg - Rückgewinnung eines Horizonts
Die 90-minütige Sendung im MP3-Format. Bitte etwas Geduld beim Laden.
BES_Dte_SPb_22613.mp3
MP3-Audiodatei [80.9 MB]

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35096 Weimar (Lahn)

 

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